Dosenkonserven

Trennung von Dosenkonserven

 

Bis in die 90er-Jahre, vor der BSE-Krise, wurden Abfälle von Lebensmitteln und Konditorwaren normalerweise zu Tierfutter verarbeitet. Mittlerweile gibt es Bestimmungen, die zu einer Zunahme und höheren Verfügbarkeit organischer Abfälle geführt haben. Es wurde festgestellt, dass organisches Material eine ergiebige Gasquelle darstellt. Wird das Material in speziellen Anlagen deponiert, kann das Gas gewonnen und in Turbinenkraftwerken als Kraftstoff zur Stromerzeugung genutzt werden. Kompost- und Abdeckunternehmen stellten weitere Möglichkeiten zur Entsorgung bereit. In jedem Fall müssen die Abfälle vor der Verarbeitung zunächst von der Verpackung getrennt werden.
 

Zerkleinern und Vermahlen erwiesen sich nicht als effiziente Lösungen, da hier die rückgewonnen Produkte mit Verpackungsresten verunreinigt waren. Außerdem blieb ein hoher Produktanteil bei den getrennten Verpackungen zurück. Aufgrund dessen war es erforderlich, das Produkt erst zu sieben, bevor es für den nächsten Prozessschritt eingesetzt werden konnte. Diese Vorgehensweise ist nicht sehr effizient und führte zu einem höheren Gewicht der rückgewonnenen Verpackungen und damit zu einem einen Anstieg der Deponie- oder Recyclingkosten. Die einzige Alternative bestand darin, die Verpackung von Hand zu entleeren, was sehr langsam abläuft und kostspielig ist und auch Auswirkungen auf Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter hat.

 

In jedem Fall müssen die Abfälle vor der Verarbeitung zunächst von der Verpackung getrennt werden.

 

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Dosen werden dem Turbo Separator zugeführt

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Tierfutter nach der Trennung

 

 

 

 

 

 

 

 

Beispiele von Produkten, die von einem Turbo Separator aus Dosen getrennt werden:

  • Bohnen
  • Tierfutter
  • Curry
  • Spaghetti
  • Suppe
  • Hackfleisch
  • Obst
  • Gemüse
  • Sahne
  • Bier
  • Alkoholfreie Getränke
  • Obstsaft
  • Fleischprodukte
  • Nudelprodukte