Unternehmensprofil

Atritor produziert am Unternehmensstandort in Coventry, Großbritannien, eine breite Palette von Anlagen für die Fördertechnik und die Verarbeitung von Feststoffen, die auch von dort ausgeliefert werden. Unsere Maschinen werden in zahlreichen Branchen eingesetzt, dazu gehören unter anderem Unternehmen der Lebensmittelverarbeitung, Abfallverarbeitung, Biogasanlagen, Kompostieranlagen, Abdeckereien, Unternehmen im Bereich vertrauliche Entsorgung sowie Chemie-, Pharma-, Pigment-und Gipskartonplattenhersteller. Als Unternehmen, das auf Verfahrenstechnologien spezialisiert ist, können wir unseren Kunden das Wissen aus mehr als achtzig Jahren Branchenerfahrung zur Verfügung stellen.

 

Wir planen und bauen schlüsselfertige Anlagen, die speziell auf den Bedarf von Kunden in einer Vielzahl unterschiedlicher Branchen zugeschnitten sind. Unsere Maschinen stellen wir in einer eigenen Gießerei und eigenen Maschinenhallen her. Darüber hinaus arbeiten wir eng mit Geschäftspartnern und Spezialanbietern zusammen, um Ihnen die jeweils erforderliche Spezialausrüstung zur Verfügung stellen zu können. Unsere moderne Versuchsanlage beinhaltet unsere gesamte Produktpalette, so können wir die Prozessparameter für unser Systemdesign effizient bewerten und optimieren.

 

Die Geschichte des Unternehmens Atritor

 

Anfang der 1920er erfand ein Verwandter von Alfred Herbert, Besitzer einer der größten Werkzeugmaschinenfirmen in der Welt des gleichen Namens mit Sitz in Coventry, ein spezielles neues Konzept zur Feuerung von Drehrohröfen in seinem Zementwerk. Das Prinzip bestand darin, Rohfeinkohle von einer Vorratshalde im Freien stetig einer Maschine zuzuführen, in der sie getrocknet, zu einem großen Teil auf unter 100 µm zerkleinert, gleichzeitig gesichtet und von einem integrierten Gebläse mit bis zu 10 Tonnen pro Stunde in den Zementbrenner geblasen wurde. Da dieser Cousin nur ein Zementwerk besaß, hatte er nicht die Mittel, diese Idee in die Wirklichkeit umzusetzen und wandte sich daher mit der Blaupause an Alfred und fragte ihn, ob er solch eine Multifunktionsmaschine herstellen könne und sie robust genug machen könne, den Härten der Feinstvermahlung von Kohle, die bekanntermaßen potenziell sehr abrasiv war zu widerstehen.

 

Die Maschine wurde schließlich mit hochchromhaltigen Eisengussteilen ausgestattet, welche die verschleißfesten Mahlkörper bildeten, und wurde in Alfred Herberts eigener Gießerei, die noch heute bei Atritor in Betrieb ist gegossen. Nach einigen ersten Änderungen am Prototyp wurde die Maschine dem Ofen- und Kesselfeuerungsmarkt vorgestellt und wurde schnell zu einem globalen Erfolg. Die Maschine wurde “die ATRITOR” genannt. Die “Atritor” wurde weltweit über 50 Jahre lang vertrieben. Während dieses Zeitraums wurde die Technik des gleichzeitigen Mahlens und Trocknens hauptsächlich auf die Produktsektoren Chemie, Mineralien und Abfallwirtschaft ausgedehnt. Die moderne “Atritor” bleibt ein Kernprodukt des Unternehmens. Der Wechsel in die Lebensmittel- und Pharmazeutikabranche begann 1980 mit der Gründung der Atritor Ltd., die daraufhin ihr Produktangebot und ihre Fachkompetenzen immer weiter ausbaute.

 

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Atritor-Mahltrockner

 

Die Zellenmühle (siehe oben) mit optionalem integrierten Sichter eignet sich für das Mahlen und Trocknen feineren Gutes als die Atritor. Die Einführung dieses Mahltrockners vergrößerte die Anzahl der Einsatzmöglichkeiten bei Mineralien und Chemikalien. Das Gerät erwies sich als besonders gut geeignet für Zutaten von Nahrungsmitteln wie Weizenkleber, Kakao, Stärke, Sojamehl und Karrageen, um nur einige zu nennen.

 

Die Einführung der DCM-Windsichtermühle zog in vielen Branchen einen ähnlichen Erfolg nach sich. Sie wird ausgiebig für das Mahlen von Bulkpharmaka eingesetzt. Die pharmazeutische DCM, wie sie oben dargestellt ist, wird anhand geeigneter GMP-Anforderungen hergestellt: In diesem Fall Ra 0,4 µm, hochglanzpoliert und CIP-Design. 1990 erwarb Atritor die Rechte des geistigen Eigentums an einer Reihe von Spiralstrahl-Feinstmahlmühlen. Diese werden seitdem in vielen Branchen eingesetzt, besonders im Bereich Nahrung und Pharmazeutika, und werden anhand der jeweiligen Kundenanforderungen maßgeschneidert. Die Palette reicht von einfachen Einzelgeräten aus Feinstmühle und Auffangbeutel bis hin zu speziell konstruierten Feinstmühlen wie die dargestellte, die in einem Isolator für pharmazeutische Wirkstoffe untergebracht ist.

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